Norwegen im Scirocco - Tag 3

Naturpark Langedrag

 

Die Strecke: 280 Kilometer

Fahrtzeit: 4 Std 30 Minuten

Videotagebuch - Tag 3:

Auf geht´s zum Naturpark Langedrag! Unterwegs kühlte es runter auf 9 Grad. Dort oben waren wir auf 1.200 Höhenmetern angekommen.

Die Fahrt dorthin war für mich ein echtes Highlight - ich glaube, ich habe an diesem Tag über 1000 Fotos geschossen. Zwischen Pink Floyd und Neil Young hörte man mich immer mal wieder quieken: "Oh, Wolken! Was für eine tolle Aussicht! Oh Wasserfall! Oh Schafe! War das ein Elch? Oh Felsen! Die Bäume werden kleiner! Oh wie süß, ist das ein Plumpsklo?" Wahrscheinlich wären wir schneller da gewesen, wenn ich die Kamera vergessen hätte......

 

Unterwegs eine Wurst an der Tanke gegessen - mit zig Sorten Ketchup und Senf zur Auswahl!

Natürlich durfte auch ein Troll im Fotoalbum nicht fehlen.

Neben Elchen treiben sich auch Schafe in Norwegen rum, die sich zu gerne in abgesteckten Bereichen auf den warmen Teer legen!


Naturpark Langedrag. Eine Farm, gebaut von Ehepaar Eva und Edvin Thorson K. die mittlerweile 20 Tierarten beherbergt. Das Besondere: Der nahe Kontakt zu den Besuchern! Ein echtes Erlebnis!

 

Ich kann nun stolz sagen: Ich habe schon Elche gestreichelt!!!


Außerdem gab es in Langedrag auch Wölfe, Rentiere, Polarfüchse, Luchse und ca. eine Million wilde Kaninchen, die da frei überall rum hoppelten. Bis auf die Wölfe und die Luchse konnte man ebenso alles streicheln. Richtig weich so ein Rentiergeweih.

Es gab sogar eine Live-Fütterung im Wolf- und Luchsgehege. Wir waren etwas spät dran - die Schulklasse hatte sich bereits weiter vorne auf der Tribüne versammelt, während wir noch direkt am Zaun standen und in 10 Metern Entfernung einen Luchs durch den Zaun fotografieren wollten. Plötzlich kommt aus dem Nichts ein Luchs direkt am Zaun entlang geschossen und erlegt direkt an unserer Fusspitze ein wildes Kaninchen. Was für ein Schreck! Typisch Katze spielte der Luchs noch 10 Minuten mit dem Kaninchen - leckte es immer wieder ab, tapste tolpatschig damit rum, ließ es noch 3 Mal weghoppeln, schnappte es sich wieder und trug es fast schon vorsichtig wieder zu seinem Platz ehe er es schließlich gezielt erlöste und anfing zu fressen. Alles in unmittelbarer Nähe! Hätte ich die Hand durch den Zaun gestreckt, hätte ich ihn streicheln können. Die Tiere dort sind alle völlig ohne Scheu!

Echt ein Erlebnis!


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