Norwegen im Scirocco - Tag 2

Kongsberg und Family

 

Die Strecke: 60 Kilometer (davon 70 m geschoben)

Fahrtzeit: 1 Std 20 Minuten

Videotagebuch - Tag 2:


Der erste Morgen in Norwegen. Frühstück in der WG meines Bruders. Da ist er endlich: mein geliebter Fiskepudding! Und Käse aus der Tube. An die Farbe ROSA im Kühlschrank muss ich mich erstmal gewöhnen. Die beiden freuten sich über meine mitgebrachte Leberwurst und Blutwurst (Bisher waren diese Delikatessen dem norwegischen Mitbewohner gänzlich unbekannt). Besonders gefeiert wurde aber die in Hokksund nicht zu bekommende Milchschnitte!!!!

Ansonsten wohnt mein Bruder in einer verkehrsberuhigten Zone - alles ordentlich und gesittet. Der Rocco parkt direkt vorm Haus direkt neben den überdachten Mülltonnen, nicht weit von der - mit Huppeln versehenen Strasse, die die Autofahrer zu 20km/h zwingt.


Nach dem Frühstück fuhren wir drei nach Kongsberg. Nein! Das wäre ja viel zu einfach!

Wir gingen zum Rocco, ich streichelte ihn nochmal aufmunternd, klemmte die Batterie wieder an und alle Lämpchen leuchteten! Super! Ich drehte den Schlüssel weiter.....Rumm....Ruuuuuuuuuuuum....tot.  Na herrlich! Also stiegen die beiden jungen Männer aus und schoben mich über den Kies zurück auf die Strasse, um mich dann mit Karacho über die Huppel zu wuchten. Der Rocco sprang an! Jubel!

Allerdings musste ich auch noch tanken. Umgerechnet 1,36 für den Liter Super ging ja noch. Was nicht ging ... war der Rocco. Also schoben mich die beiden erstmal schön am anliegenden Cafe vorbei mit gut besetzter Terasse. Das Stück reichte aber nicht. Also nochmal schiebenderweise rangiert und ein neuer Anlauf auf dem Hinterhof der Tanke. Wieder nix. Ein neuer Versuch und da kam er dann auch! Jippie! Meine beiden Autoschieber waren nass geschwitzt. Von wegen Red Bull verleiht Flügel oder Superkräfte....hatten sie doch beide zum Frühstück jeder eine Dose.

Anschließend festgestellt: Kongsberg ist schön, die Taxen sind unauffällig, es gibt rote Telefonzellen wie in London und ein neuer Antrieb mit Luftdruck wurde erprobt. Kaltes Wasser gab es da, Game Of Thrones ist auch in Norwegen angekommen und Tesla ist da oben gar nichts Besonderes. Ein normaler Parkplatz vor der Kirche beherbergte allein schon vier Teslas - wir wählten diesen Parkplatz, weil er erhöht lag und mein Bruder nicht viel hätte schieben müssen. Erfreulicherweise sprang die weisse Katze nach dem erneuten Anklemmen der Batterie an.


Zurück nach Hokksund und dort ein wenig spazieren fahren, um dann den Tag mit der Familie ausklingen zu lassen.
In Hokksund dann festgestellt: es hat sich einiges verändert seit meinem letzten Besuch z.Bsp. Bingospielen ist hier wohl nicht mehr so populär wie vor 15 Jahren und Bürgersteige sind wohl immer noch eher den Hauptstrassen vorbehalten -
wirklich felgenfreundlich.
Zu guter Leitzt spendierte mein Vater meinem Rocco eine "neue" alte Batterie, die zuvor im Benz meines Opas werkelte. Nun sprang der Scirocco für den Rest des Urlaubs zuverlässig an!

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